Amir Hassan Cheheltan - Teheran Kiosk Cheheltan, Amir Hassan

Teheran Kiosk

2004 bis heute
Aus dem Persischen von 
Susanne Baghestani, Farsin Banki,
Kurt Scharf und Jutta Himmelreich
236 Seiten, Broschur
Euro 22,00 [D] Euro 22,60 [A] SFr 37,90
(ISBN) 978-3-87410-137-0

Inhalt  Biografie

AUS DEM IRANISCHEN HINTERGRUND
Seit 12 Jahren sind die Hintergründe in Iran Thema der Berichte Cheheltans in Feuilletons von FAZ, SZ und anderen Medien.
Sie ergeben ein differenziertes Bild des Landes, seiner Konstanten und seines Wandels hinter der politischen Debatte, die die westliche Berichterstattung beherrscht.

… ICH PLANE EINE IRANREISE UND KANN MIR KEINE BESSERE VORBEREITUNG DENKEN.
Caroline Neubaur (für SWF-Bestenliste)

Inhalt:

• Kein Himmel über Teheran - Nach der Wahl
• Teheran will Trauer tragen - Frauentag Hossein Verband
• Nur die Lüge ist wahr - Falsche Pillen
• Teheran wartet auf das große Beben - Denken der Vergangenheit und westliche Moderne – das Ideal der Ehre
• Die Zeit könnte sich doch uns anpassen - Tiefschlaf im Kulturkonflikt
• Tod eines Straßenschläfers - Iran heute: Die nächste Katastrophe ist immer die größere
• Milde Reformer und harte Militaristen - Zur Wahl
• Tod der Revolution! - Das iranische Dilemma
• Der sanfte Weg des Übertritts in die Moderne - Bedrohung Israels und kulturelles Wagnis
• Der unsichtbare Himmel - Iran kennt keine Zukunft
• Iran unter Artenschutz - Westliche Missverständnisse
• Gott behüte - Irans Blick auf den Westen
• Lesen lehren die Dämonen - Literarische Zensur
• Letzte Station vor der Hölle - Selbstzerstörung u. a.
• Die beerdigte Krise - Irans Bildungssystem zerfällt
• Es wird ein Wunder geben - Iran rekrutiert Himmelskraft
• Das verbotene Wunder Moderne - Kunst in Iran
• Verschämtes Starren auf die Scham - Steinigungen, …
• Warten auf den verborgenen Imam - Übermorgen Wahl in Iran
• Im Land der Blumen und Nachtigallen - Unser Umgang mit der Obrigkeit
• Wir und die Amerikaner - Gerüchte bestimmen die Bewusstseinslage
• Die Gedankenpolizei - In Iran ist sogar das Nachdenken verboten
• Hier spricht Teheran - Iranische Amerikafeindlichkeit
• Es gibt kein Zurück - Lange habe die Mullahs die Jungen und die Frauen eingeschüchtert
• Der Politiker ist unser Feind - Totale Repression
• Gestern, in Teheran - Das Land brodelt
• Meine letzten Tage in Iran - Ein Tagebuch der Protestbewegung 2
• Es geht um Erdöl, dass ich nicht lache - Die Proteste reißen nicht ab
• Von der Differenz zwischen Gott und Teufel - Die Iraner kennen die Zensur
• Die Glaubensdiebe - Viele Iraner fühlen sich zum Christentum hingezogen
• Verbotene Liebesszenen im frommen Reptilienstaat - Urteile gegen Filmemacher Panahi u. a.
• Dunkle Wolken über Teheran - Sorge um die Zukunft in Teheran
• Er wollte nur schreiben - Sattar Beheshti, Blogger
• Teheran vor dem letzten Tag - Ein Tagebuch der Protestbewegung 1
• Die Lüge von der schnellen Feder - Hoffnungen der Autoren und Künstler unter Rohani
• Das Glashaus - Die Medien
• Teheran-Unfinished project = Die Entwicklung Teherans - Städtebau / Die Zukunft Teherans
• Auf der Suche nach der Zukunft - Auf der Suche nach der Zukunft
• Meine Stadt Teheran

Biografie

Amir Hassan Cheheltan, *1956 Teheran, 1976 erster Erzählband, „Ehefrau auf Zeit“, 1979 Durchbruch als Schriftsteller mit „Am stummen Fenster“. Er beendet sein technisches Studium in England. Wehrdienst, Irakkrieg (1980-88). Während des Krieges erster Roman, „Die Klage um Qassem“, der jedoch erst 2002 unter strengen Auflagen erscheinen darf. 2 Jahre mit Frau und Kind als Writer in Residence in Certaldo/Italien: der Roman „Teheran, Stadt ohne Himmel“ entsteht. 2001 kehrt der Autor nach Teheran zurück: Filmskript zu „Cut! Verbotene Zone“ (2004). Sein letzter Roman „Iranische Morgenröte“ wird 2007 für den Staatlichen Buchpreis nominiert, wogegen er sich wegen der häufigen Publikationsverbote (vergeblich) verwahrt. Insgesamt wurden bisher sechs Romane und fünf Erzählbände veröffentlicht.
In Deutschland ist Cheheltan durch die scharfsichtigen und scharfzüngigen Feuilletons zur Lage im Iran bekannt (seit 2004 in der Frankfurter Allgemeinen und in der Süddeutschen Zeitung). Von 2001 bis 2004 Mitglied im Vorstand des Iranischen Schriftstellerverbands. Er lebt mit Frau und Sohn in Teheran.
Amir Hassan Cheheltan auf der website des Künstlerprogramms des DAAD

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