Zum Tod von A. R. Penck

A. R. Penck spielt in Wolfgang Dietrichs Roman „Berliner Sterben“ (1992) die Hauptrolle in der lustigen Szene, die ihn kurz nach seinem Wechsel in den Westen zeigt – in einem der ungewöhnlichen Milieus des Buchs, die Berlin damals hatte und immer noch hat.

Eine kurzweilige und poesiegetränkte Lektüre:
Wolfgang Dietrich: Berliner Sterben ISBN 978-3-87410-037-3
Heinrich setzt sich nach einem Unfall aus München nach Berlin ab. Sein Handgelenk ist kaputt und damit seine Aussichten als Steinmetz oder – Bildhauer? Er verkriecht sich in den abenteuerlichsten Milieus Berlins der 80er Jahre. “Er verläuft sich im Dickicht der Stadt, lernt Penner und Punker, DDR-Ausgerissene und Autoknacker kennen, lässt sich treiben, treibt ab, geht unter. Ein Arzt gibt ihm die falsche Spritze. Aus. Bis es dazu kommt, lernt man Berlin ‚von unten‘ kennen;[…]. Dietrichs Prosa ist prall von berauschenden Bildern, an ungewöhnlichen Orten geschaut, von Menschen, die man manchmal wiedererkennt und oft nicht kennenlernen möchte; lebt von Präzision, der Liebe zum Detail, zum Dialekt. […] – ein ungewöhnliches Buch, vielleicht d e r Roman über das legendäre Berlin der achtziger Jahre“ (Peter L. Zweig in NEUES DEUTSCHLAND

Stoffel fliegt übers Meer von Erika Mann ist endlich wieder lieferbar. Die 3. Auflage wird gerade ausgeliefert.

Erika Mann - Stoffel fliegt uebers Meer

Das schöne und so erfolgreiche Kinderbuch, in der originalen Form mit den Illustrationen von Erika Manns Freund Richard Hallgarten als 4farbiger Pappband, fadengeheftet, ist wieder im Buchhandel und auch beim Verlag bestellbar. Der Preis musste allerdings – erstmals nach zehn Jahren – moderat angepasst werden (€ 12,95).
ISBN 978-3-87410-087-8 – 128 Seiten mit vielen Zeichnungen.